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Heilkräuter

In den letzten Jahren wurden Heilkräuter zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden immer populärer. Sogenannte „Adaptogene" sind hierbei die wichtigsten und sollen auf den Körper eine beruhigende Wirkung haben.
 
An den Vorzügen und der Wirksamkeit von Heilkräutern scheiden sich die Gemüter und die Qualitätskontrolle der erhältlichen Produkte kann zudem erheblich schwanken. Bei der Einnahme pflanzlicher Präparate sollte man nicht vergessen, dass auch bei diesen Nebenwirkungen auftreten können. Fragen Sie Ihren Hausarzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen könnte, die Sie einnehmen.
 
Hier haben wir einige der gängigsten Heilkräuter zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden aufgelistet:

  • Trauben-Silberkerze (bekannt als Cimicifuga racemosa und Actea racemosa): Die Traubensilberkerze ist eine hochgewachsene Blütenpflanze, die im Osten Nordamerikas wächst. Sie wurde bereits von den amerikanischen Ureinwohnern und später den Siedlern als Heilkraut zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Die getrockneten Wurzeln und Wurzelstöcke kommen in Präparaten zur Anwendung.
  • Dioscorea villosa: Die Pflanzenart aus der Gattung Yams ist eine in Nordamerika, Mexiko und Asien beheimatete Kletterpflanze, der als Heilkraut entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Auch hier werden die getrockneten Wurzeln und Wurzelstöcke verwendet.
  • Engelswurz (Angelica sinensis): Die auch unter der Bezeichnung „weiblicher Ginseng" bekannte Heilpflanze ist in China beheimatet, kommt aber auch in Japan und Korea vor. Sie wird allgemein in der Östlichen Medizin eingesetzt. Die Wurzeln sind in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von Beschwerden im Unterleib, Müdigkeit, leichter Blutarmut und hohem Blutdruck weit verbreitet.
  • Ginkgo (Ginkgo Biloba): Ginkgo ist ein widerstandsfähiger Zierbaum, der in Asien beheimatet ist. Er ist ein sogenanntes „lebendes Fossil", dessen Geschichte vor etwa 270 Millionen Jahren begann. Präparate werden aus den Ginkgoblättern hergestellt.
  • Salbei (Salvia officinalis): Salbei ist ein wohlschmeckendes, immergrünes Kraut mit verholzten Stängeln, grüngrauen Blättern und blau bis violetten Blüten, das im Süden Europas wild wächst, jedoch gewöhnlich kultiviert wird. Salbei gehört zur Gruppe der Minzegewächse und besitzt zahlreiche medizinische Eigenschaften. Die Blätter können frisch oder getrocknet verwendet werden.
  • Rotklee (Trifolium pratense): Rotklee wächst in Europa, Afrika und Asien wild, wird jedoch in anderen Regionen kultiviert. Die Extrakte der Pflanze, die in Tabletten- oder Kapselform, jedoch auch als Tee oder Tropfen erhältlich sind, werden aus den Blütenständen des Rotklees gewonnen.
  • Süßholz oder Lakritze (Glycyrrhiza glabra): Süßholz ist eine krautartige, mehrjährige Pflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (mit Bohne und Erbse verwandt), dessen natürlicher Lebensraum im Süden Europas und Teilen Asiens liegt. In Präparaten kommen die getrockneten Wurzeln und Wurzelstöcke zur Anwendung.
  • Mönchspfeffer (Vitex agnus castus): Mönchspfeffer ist in der Mittelmeerregion beheimatet und wird bereits seit Jahrtausenden von Naturheilkundigen bei Wechseljahresbeschwerden und zum Hormonausgleich eingesetzt. In Präparaten wird die getrocknete Frucht verwendet.
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